Streaming-Schock: 10 Cent für jedes Pausieren ab dem 13. August
Der Streaming-Dienst Streamigo verlangt ab dem 13. August 10 Cent für jedes Anhalten eines Films. Verbraucherschützerin nennt die Gebühr „intransparent“. Rechenbeispiele, Begründung des Anbieters und Widerspruchsfrist inklusive.
Aufreger für alle Serien-Junkies und Popcorn-Pausen: Der Anbieter Streamigo kündigt an, ab dem 13. August 2026 jeden einzelnen Stopp eines Films mit 10 Cent zu belasten – jedes Mal, wenn Sie kurz auf Toilette rennen oder das Handy checken, klingelt die Kasse. Der Grund? Laut Streamigo soll ein neues „Nutzererlebnis“-System Missbrauch verhindern und Einnahmen fair verteilen.
Die Reaktion: Empörung. Die Verbraucherzentrale Digitale Dienste (VDD) spricht von einer unklaren Zusatzabgabe, die Kunden im Dunkeln lässt. Schon jetzt hagelt es Beschwerden. Streamigo hat die Änderung per Kundeninfo (Aktenzeichen KND-2026-048) angekündigt; die Gebühr tritt in exakt zwei Wochen in Kraft.