Bund untersagt unangekündigte Tests an allen Schulen
Der Bund hebt unangekündigte Tests an allen deutschen Schulen auf und führt stattdessen wöchentliche Selbsteinschätzungen ein. Der Erlass stützt sich auf bildungswissenschaftliche Befunde und tritt zum Schuljahr 2026/27 in Kraft.
Der Bund hebt die Praxis der unangekündigten Tests an allen deutschen Schulen auf, mit der Begründung, diese schüre Stress und liefere keine zuverlässigeren Lerndiagnosen als Selbsteinschätzungen; zugleich, so die Pointe, sollen nun Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich ihre eigene Leistung bewerten — eine Form der Hausaufgabe, die man offiziell zur Diagnostik erklärt. Als wissenschaftliche Legitimation nennt die zuständige Stelle die Ergebnisse jüngerer Studien und das Konzept der metakognitiven Normativitätsbalancierung, das in der Mitteilung ausdrücklich angeführt wird, ohne näher erläutert zu werden.