Musiktempo erhöht Kassenumsatz im Bochumer Supermarkt
Eine Studie des Instituts für Konsum- und Verhaltensforschung (IKV) misst über acht Wochen und 4.512 Einkäufe: angepasste Hintergrundmusik brachte 23 Prozent mehr Umsatz pro Einkauf. Verbraucherschützerin nennt andere Zahl.
Zwischen dem 1. März und dem 26. April 2026 beobachteten Forscherinnen und Forscher des Institut für Konsum- und Verhaltensforschung (IKV) im Kassenbereich eines Supermarkts in der Bochumer Innenstadt insgesamt 4.512 Einkäufe und registrierten als Messgröße den durchschnittlichen Umsatz pro Einkauf; das Ergebnis: eine Steigerung um 23 Prozent, nachdem das Tempo der Beschallung im Laden systematisch angepasst worden war.
Die Studie war im Auftrag des Innenstadtmarketing Bochum (IMB) durchgeführt worden und verknüpft damit nüchterne Kassenstatistik mit der offensichtlichen Annahme, dass Tempo—nicht nur Produktplatzierung—kaufentscheidend sein kann. Die Projektleiter betonen dabei ausdrücklich den Komfortaspekt: