Pyramidenfund stoppt Bauarbeiten in Bad Eisenkappel
Beim Aushub für ein Wohnhaus wurde bei Bad Eisenkappel eine 4,20×3,10 m große Pyramide in 1,20 m Tiefe entdeckt. Das Denkmalamt prüft, die Arbeiten ruhen (3.200 Euro/Tag). Erste Ergebnisse in vier Wochen.
4,20 Meter Länge, 3,10 Meter Breite, 1,60 Meter Höhe, freigelegt in einer Tiefe von 1,20 Metern: Bei Aushubarbeiten für ein Wohnhaus südlich der Ortsmitte von Bad Eisenkappel stieß ein Baggerfahrer am Dienstagmorgen auf eine offenbar künstlich geformte Pyramide aus gemauertem Stein und Erdverfüllung, weshalb die Arbeiten unverzüglich eingestellt wurden und nun eine denkmalrechtliche Prüfung erfolgt.
Der Fund wurde nach Alarmierung durch die Bauleitung dem Landesamt für Denkmalpflege und Bodenforschung Kärnten (LDBK) gemeldet; das Amt ordnete eine sofortige Bauunterbrechung an. Die ruhenden Bauarbeiten verursachen nach Angaben der ausführenden Firma Mehrkosten in Höhe von 3.200 Euro pro Tag, unter anderem durch Maschinenausfall, Baustellensicherung und Personalbindung.