Dönerpreis schießt auf 12 Euro — Salat als Preistreiber
Der durchschnittliche Döner kostet künftig 12 Euro — eine Verdoppelung binnen Jahresfrist, offiziell begründet mit gestiegenen Salatpreisen. Verband nennt die Erhöhung ‚unvermeidbar‘, Kundschaft reagiert empört.
Der beliebte Straßensnack wird teurer: In zahlreichen Imbissen in Köln und Umgebung wird der Döner künftig 12 Euro kosten, offiziell begründet von Betreibern mit stark gestiegenen Preisen für Salatzutaten; die Folge ist eine Preisverdoppelung gegenüber dem Vorjahr und damit eine ökonomische Pointe, die so herb ist wie die Essenz aus Joghurt und Zwiebeln.
Gegenüber einem Durchschnittspreis von 6,00 Euro im Vorjahr bedeutet der neue Preis von 12,00 Euro einen Anstieg um genau 100 Prozent. Für viele Verbraucherinnen wirkt die Argumentation, nur die Salatpreise hätten diese Verdopplung ausgelöst, so plausibel wie ein fettfreier Kebab.